Ausstellungen

Das Forschungsprojekt  Postfotografische Bilder. Generative Bildgebungsverfahren verfolgt einen praxeologischen und künstlerisch forschenden Ansatz. Bilder im weitesten Sinne werden als materielle Artefakte wie Prozesse und zugleich Akteure verstanden, die sowohl aus medialen, sozialen und kommunikativen Praktiken hervorgehen als sie auch veranlassen. Im Rahmen des Projektes stehen die Produktion und die Rezeption postfotografischer generativer Bilder im Vordergrund. Generative Bilder gehen auf regelbasierte, algorithmische Verfahren zurück. Mit den jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet generativer Bildgebungsverfahren ist eine weitere Abstraktion der Bildproduktion einhergegangen. Weder sind die Algorithmen und probabilistischen Verfahren noch die Datensätze transparent, auf deren Grundlage es zu Bildanalysen und -synthesen kommt. Die Bilder generierenden Datenverarbeitungsprozesse spielen sich in einer abstrakten Black Box ab und haben gleichzeitig unmittelbaren Einfluss auf gesellschaftliche Transformationsprozesse und den Handlungsspielraum von Individuen, den sie bestimmen und gestalten. Über die in den Ausstellungen gezeigten ästhetischen Artefakte und Prozesse sollen generative Bildgebungsverfahren anschaulich und die technologischen und sozialen Implikationen algorithmischer Strukturen nachvollziehbar gemacht werden, um damit zu aufgeklärten Diskursen und Entscheidungen zu befähigen.

Anlässlich der Tagung Postfotografische Bilder. Generative Bildgebungsverfahren wurden zwei erste Ausstellungen gezeigt. Zu sehen waren Arbeiten von Studierenden, Graduierten und Promovierenden, die auf dem künstlerisch-forschenden Gebiet generativer Bildgebungsverfahren angesiedelt sind.

Bild: © Darius Bange, 2025

Ausstellungsüberblick: